Edward POV
Wieder einmal war es Zeit, auf eine dieser zahlreichen Veranstaltungen zu gehen.
Für mich war es diese Woche bereits die dritte, dabei war es erst Dienstag.
Dieses Mal richteten die Stanleys einen kleinen Empfang aus.
Jessica interessierte sich schon seit einer ziemlich langen Zeit für mich und ich hatte sie auch einige Male ausgeführt, aber meine Gefühle für sie waren nur freundschaftlicher Natur.
Sie sah das ganze jedoch vollkommen anders.
Jessica suchte wahrscheinlich bereits schon jetzt ihr Hochzeitskleid aus und dachte über die Tischdekoration ihrer ganz persönlichen Traumhochzeit nach.
Ich hatte an diesem Abend jedoch vollkommen andere Gedanken.
Leise seufzend beobachtete ich, wie sich die Haustür der Stanleys öffnete und uns Mrs. Stanley mit einem freudestrahlenden Lächeln hinein bat.
„Guten Abend, Edward“, sagte sie mit einem vielsagenden Lächeln, als sie meine Eltern begrüßt hatte, doch ich konnte dieses Lächeln nur halbherzig erwidern.
„Liebes, du siehst so abwesend aus..“, bemerkte meine Mutter nach einiger Zeit mit einem besorgten Blick und nippte vorsichtig an ihrem Champagnerglas.
Meine Mutter hatte Recht, ich war nur körperlich anwesend denn meine Gedanken drehten sich ganz alleine um Isabella Swan.
Das Mädchen, dessen Kleid ich komplett ruiniert hatte, aber ich hatte ihr direkt am nächsten Morgen ein Neues zukommen lassen.
Das war ich ihr schuldig gewesen und außerdem hoffte ich, sie so noch einmal wieder sehen zu können.
Ich warf einen prüfenden Blick zu dem Buffettisch herüber und sah mir die Mädchen an, die gerade den Tisch dekorierten, doch Isabella konnte ich nirgendwo entdecken.
„Es ist nichts, Mutter“, versicherte ich ihr, damit sie wieder ein wenig beruhigt war doch meine Mutter wusste es besser.
Ich sah es deutlich an dem Blick ihrer smaragdgrünen Augen, die mich eindringlich musterten.
Beinahe automatisch wanderte mein Blick wieder zu dem riesigen Tisch herüber, doch noch immer war Isabella nicht zu sehen.
Vielleicht arbeitete sie ja heute auch gar nicht.
Bei dem Gedanken daran seufzte ich leise und folgte meinen Eltern weiter durch den großen Saal.
Wieder einmal war es Zeit, auf eine dieser zahlreichen Veranstaltungen zu gehen.
Für mich war es diese Woche bereits die dritte, dabei war es erst Dienstag.
Dieses Mal richteten die Stanleys einen kleinen Empfang aus.
Jessica interessierte sich schon seit einer ziemlich langen Zeit für mich und ich hatte sie auch einige Male ausgeführt, aber meine Gefühle für sie waren nur freundschaftlicher Natur.
Sie sah das ganze jedoch vollkommen anders.
Jessica suchte wahrscheinlich bereits schon jetzt ihr Hochzeitskleid aus und dachte über die Tischdekoration ihrer ganz persönlichen Traumhochzeit nach.
Ich hatte an diesem Abend jedoch vollkommen andere Gedanken.
Leise seufzend beobachtete ich, wie sich die Haustür der Stanleys öffnete und uns Mrs. Stanley mit einem freudestrahlenden Lächeln hinein bat.
„Guten Abend, Edward“, sagte sie mit einem vielsagenden Lächeln, als sie meine Eltern begrüßt hatte, doch ich konnte dieses Lächeln nur halbherzig erwidern.
„Liebes, du siehst so abwesend aus..“, bemerkte meine Mutter nach einiger Zeit mit einem besorgten Blick und nippte vorsichtig an ihrem Champagnerglas.
Meine Mutter hatte Recht, ich war nur körperlich anwesend denn meine Gedanken drehten sich ganz alleine um Isabella Swan.
Das Mädchen, dessen Kleid ich komplett ruiniert hatte, aber ich hatte ihr direkt am nächsten Morgen ein Neues zukommen lassen.
Das war ich ihr schuldig gewesen und außerdem hoffte ich, sie so noch einmal wieder sehen zu können.
Ich warf einen prüfenden Blick zu dem Buffettisch herüber und sah mir die Mädchen an, die gerade den Tisch dekorierten, doch Isabella konnte ich nirgendwo entdecken.
„Es ist nichts, Mutter“, versicherte ich ihr, damit sie wieder ein wenig beruhigt war doch meine Mutter wusste es besser.
Ich sah es deutlich an dem Blick ihrer smaragdgrünen Augen, die mich eindringlich musterten.
Beinahe automatisch wanderte mein Blick wieder zu dem riesigen Tisch herüber, doch noch immer war Isabella nicht zu sehen.
Vielleicht arbeitete sie ja heute auch gar nicht.
Bei dem Gedanken daran seufzte ich leise und folgte meinen Eltern weiter durch den großen Saal.
„Edward!“, hörte ich eine mir bekannte Stimme direkt hinter mir.
Als ich mich umdrehte, entdeckte ich Jessica die mich fröhlich strahlend anlächelte.
„Guten Abend Jessica.“ Ich lächelte und küsste ihren Handrücken, auch wenn ich mir insgeheim wünschte, dass diese Hand einer anderen Frau gehörte.
Es gehörte sich einfach nicht, seine schlechte Laune an anderen Leuten auszulassen und Jessica hatte mir ja schließlich nichts getan.
„Meine Eltern würden es sehr begrüßen, wenn du ein wenig Klavier spielst…“, erklärte sie mir und sie griff nach meinem Arm, den ich ihr reichte.
„Würden Sie das?“ Ich seufzte leise und wusste, dass ich mich nicht vor dieser Aufgabe drücken konnte.
„Gewiss, deine Klavierkünste sind beeindruckend, aber das weißt du ja sicherlich.“ Jessica lachte verzückt und ich verzog mein Gesicht zu dem Ansatz eines Lächelns.
Immerhin konnte ich mich so vielleicht ein wenig von meinen Gedanken ablenken, auch wenn ich glaubte, dass es gerade heute nicht sehr viel nützen würde.
Seit unserem ersten zusammentreffen dachte ich an nichts anderes mehr als an sie.
Ich konnte mir diese Gefühle eigentlich nicht so recht erklären, denn schließlich kannte ich nur ihren Namen aber für mich war sie etwas ganz Besonderes.
Jessica führte mich direkt zu dem großen Flügel, der im Saal stand und seufzend setzte ließ ich mich auf dem Sitz davor nieder.
Es war ein wirklich schöner Flügel, auch wenn ich unseren doch eher bevorzugte, aber ich konnte ihn ja schlecht immer mit mir herum tragen.
Jessica legte ihre Hand an den Flügel und wartete gespannt darauf, bis ich zu spielen begann.
Es ließ sich nicht vermeiden, dass die Leute im Saal ihre Gespräche unterbrachen und meinem Klavierspiel lauschten, aber ich versuchte es so gut es ging zu ignorieren.
Ich hatte mich für das Lied entschieden, welches ich vor einiger Zeit für meine Eltern komponiert hatte.
Die Liebe dieser beiden würde für immer halten, sogar über den Tod hinaus, davon war ich vollkommen überzeugt.
Während meine Finger über die Tasten glitten, richtete ich meinen Blick auf.
Als erstes entdeckte ich meine Mutter.
Ihre Hand hatte sie an ihr Herz gelegt und als ich ihr Lächeln sah, konnte ich nicht anders als es zu erwidern.
Mein Vater hatte seine Hand an ihren Rücken gelegt und die beiden gaben einfach das perfekte Ehepaar ab.
Insgeheim wollte ich auch so eine Frau finden, die ich über alles liebte und ihr alle Wünsche von den Augen ablesen konnte.
Ich wusste mit Sicherheit, dass diese Frau nicht Jessica war.
Während ich weiter spielte, ließ ich meinen Blick durch den Raum wandern.
Als ich sie schließlich in einem blauen Kleid und einer weißen Schürze entdeckte, hätte ich mich beinahe verspielt doch ich konnte es gerade noch eben so verhindern.
In ihren Händen hielt sie ein Tablett. Anscheinend war sie gerade dabei gewesen, die Speisen auf dem Tisch anzurichten, doch jetzt hatte sie ihre Arbeit unterbrochen.
Sie biss sich auf ihre Unterlippe und beobachtete mich aufmerksam.
Sofort zeigte sich ein wirklich echtes Lächeln auf meinen Lippen und als sie registrierte, dass ich sie anlächelte zuckte sie zusammen und wandte mit hochrotem Kopf ihren Blick ab.
Am liebsten wäre ich sofort aufgesprungen und zu ihr gelaufen, aber das würde zuviel Aufsehen erregen.
Schließlich spielte ich ja noch.
Es kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor, bis ich endlich die letzten Töne spielte und mich dann mit einer schnellen Bewegung von meinem Platz erhob.
„Du spielst nur ein Lied?“, fragte Jessica mich und schien enttäuscht.
„Ja… Würdest du mich bitte für einen Moment entschuldigen?“ Ich warf ihr einen fragenden Blick zu und sie nickte verwirrt.
Sofort wandte ich mich von ihr ab und wollte zu dem Buffett herüber laufen, doch Isabella war nicht mehr zu sehen.
Ich seufzte leise und bevor ich noch weiter nach ihr suchen konnte, spürte ich eine kräftige Hand an meiner Schulter.
„Deine Mutter ist zutiefst berührt, dass du unser Lied gespielt hast, mein Junge“, erklärte mir mein Vater und als ich mich zu ihm umdrehte, sah ich ein strahlendes Lächeln in seinem Gesicht.
„Gerne doch…“, erwiderte ich leise und zwang mir ebenfalls ein Lächeln auf.
„Würdest du deinem alten Herrn vielleicht erzählen, was dir auf dem Herzen liegt?“, hakte auch er nach.
Meine Eltern waren schon immer ziemlich aufmerksam gewesen, oder es lag einfach nur daran, dass ich mich in den letzten Tagen etwas anders verhielt.
Ich seufzte leise und sah wieder zu dem Tisch herüber, an dem Isabella noch zuvor gestanden hatte.
„Ich habe mich gefragt… Woran erkennt man…“ Ich stoppte und runzelte die Stirn. Vielleicht musste ich diese Frage einfach anders stellen.
„Woran hast du es erkannt, dass Mutter die Richtige für dich ist?“ Ich warf einen prüfenden Blick zu meinem Vater herüber, der seine Krawatte zu recht rückte und dann leise anerkennend pfiff.
„Wie kommst du zu dieser Frage, mein Sohn?“
Ich fuhr mir mit einer kurzen Bewegung durch meine Haare und lächelte, als ich an sie dachte.
„Aus Interesse…“, bemerkte ich schnell und räusperte mich dann.
Mein Vater beobachtete mich einen Moment, bevor er dann leise seufzend zu meiner Mutter herüber sah.
„Ich wusste es einfach. Als ich deine Mutter zum ersten Mal gesehen habe, war es um mich geschehen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken nur noch an sie und an ihre vollkommene Schönheit, an ihr bezauberndes Lächeln… einfach alles an ihr. Glaub mir mein Junge, wenn sie vor dir steht, dann wirst du es wissen. Du spürst es einfach. Dafür gibt es eigentlich keine Erklärung…“, erklärte mein Vater mir und ich warf einen Blick in Richtung Flur.
Isabella kam gerade aus der Küche, mit einem vollen Tablett in der Hand.
Ihre Wangen waren noch immer leicht gerötet und sie schien ziemlich nervös zu sein.
Ihr ganzer Körper schien bedrohlich zu zittern und ich hatte Angst, dass sie wohlmöglich noch über ihre eigenen Füße stolpern könnte.
„Gibt es da vielleicht etwas, was ich wissen sollte?“, hörte ich die Stimme meines Vaters direkt neben mir und ich zuckte erschrocken zusammen.
„Wie bitte?“, fragte ich vollkommen verwirrt.
Ich hatte nicht ein Wort von dem gehört, was er mir hatte sagen wollen.
„Gedenkst du Jessica zu deiner Frau zu nehmen?“, fragte er und ich runzelte die Stirn.
„Nein“, antwortete ich automatisch und mein Vater lachte leise, was mich nur noch mehr verwirrte.
„Das hätte ich auch nicht gedacht. So wie du diese hübsche junge Lady dort vorne beobachtest…“ Er deutete in Isabellas Richtung und ich fuhr mir wieder mit meiner Hand durch meine Haare.
„Ich…“, wollte ich sagen, doch mein Vater schüttelte nur lächelnd den Kopf.
„Ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten, dass du mir so viele Dinge nachmachst…“ Mein Vater deutete in die Richtung meiner Mutter, die gerade mit einem strahlenden Lächeln auf uns zukam.
Ich wusste genau, was er mir damit sagen wollte.
Meine Mutter war nicht in dieser Welt hier aufgewachsen.
Mein Vater hatte sie als Hausmädchen bei einer befreundeten Familie kennen gelernt und sich sofort Hals über Kopf in sie verliebt.
Geschah das Gleiche hier vielleicht gerade mit mir?
„Worüber sprechen meine beiden Männer gerade?“, hörte ich die melodische Stimme meiner Mutter und sie lachte vergnügt, als sie meinen verdutzten Blick sah.
„Komm Liebste, wir lassen unseren lieben Sohn ein wenig alleine. Ich denke, er möchte lieber den Abend mit einer anderen Person verbringen.“ Mein Vater legte seine Hand an den Rücken meiner Mutter und führte sie von mir weg.
„Oh?“, hörte ich sie noch neugierig sagen, bis die beiden schließlich außer Hörweite waren.
Ich wollte mich gerade auf den Weg zu Isabella machen, als ich eine Hand an meinem Arm spürte.
„Edward…?“ Das war erneut Jessicas Stimme.
Sie schien an diesem Abend wirklich das perfekte Timing zu haben und als ich mich zu ihr herum drehte, zwang ich mir wieder ein Lächeln auf.
„Ich würde gerne tanzen…“, gestand sie und hielt mir ihre Hand hin.
„Aber gewiss doch…“, erwiderte ich leise und griff nach ihrer Hand.
Mir fielen in diesem Moment vielleicht tausend andere Sachen ein, die ich lieber tun würde, aber ich wollte nicht unhöflich sein, denn schließlich hatte ich ihr beim letzten Mal noch einen Tanz versprochen.
Ich führte Jessica auf die Tanzfläche, ließ dabei Isabella aber keinen einzigen Moment aus den Augen.
Sie schien nicht gerade glücklich zu sein. Ihr Blick hatte etwas Trauriges und sie schien nicht wirklich bei der Sache zu sein, da ihr ständig irgendetwas aus den Händen fiel.
„Wo siehst du die ganze Zeit hin?“, wollte Jessica von mir wissen, während ich mich mit ihr zu dem Lied bewegte.
Sie versuchte meinem Blick zu folgen, aber anscheinend wusste sie nicht wen ich meinte.
„Entschuldige bitte, Jessica.“ Ich lächelte und versuchte mich zumindest auf diesen einen Tanz zu konzentrieren.
Danach konnte ich immer noch das weite suchen.
Als das Lied geendet hatte, ließ ich ihre Hand sofort los und löste mich von ihr.
„Entschuldige mich bitte…“, wiederholte ich meine Worte, die ich schon einmal am heutigen Abend zu ihr gesagt hatte.
Doch dieses Mal würde ich zu ihr gehen, soviel stand fest.
Jessica blieb verdutzt auf der Tanzfläche stehen und sah mir hinterher.
Isabella stand noch immer an dem Buffett und mühte sich gerade mit ein paar Trauben ab, die anscheinend nicht da liegen bleiben wollten, wo sie sollten.
Mein Herz pochte vor lauter Vorfreude darauf, mich endlich wieder mit ihr unterhalten zu können und ich war mir sicher, dass jeder in diesem Raum mein Lächeln einfach nicht übersehen konnte.
„Isabella?“, sagte ich vorsichtig und mit möglichst sanfter Stimme, um sie nicht zu erschrecken, doch es half nichts.
Sie zuckte zusammen, wirbelte erschrocken herum und eine Traube, die noch zuvor in ihren Händen gelegen hatte traf mich unerwartet am Kopf.
Ihre Augen weiteten sich und ihre Wangen färbten sich noch röter.
„M.. Mr. Masen.. Das tut mir unbeschreiblich leid…“, stotterte sie verlegen und wollte sich bücken, um die Traube aufzuheben, doch ich kam ihr zuvor.
Ich lächelte, als ich ihre Hand öffnete und die Traube in ihre Handfläche fallen ließ.
„Es ist ja nichts passiert“, erwiderte ich lächelnd und beobachtete ihr wunderschönes Gesicht.
Ihre warmen und schokoladenbraunen Augen musterten mich unsicher und dann sah sie schnell zu Boden, als wäre es ihr verboten, mich länger anzusehen.
„Haben Sie das Kleid bekommen, welches ich Ihnen zugesandt habe?“, fragte ich und sah, wie sie nervös auf ihrer Unterlippe kaute.
„J..Ja… Ich wollte mich auch noch persönlich bei Ihnen mit einem kleinen Präsent bedanken…“, flüsterte sie und spielte nervös mit ihrer Schürze herum.
„Das ist doch gar nicht nötig… Ich hoffe nur, dass Ihnen das Kleid gefallen hat..“, murmelte ich.
Ihr Blick schnellte hoch und ihre Augen strahlten. Ich konnte beinahe schon das Glitzern darin erkennen, als sie mir antwortete.
„Es ist wunderschön, Mr. Masen. Ich danke Ihnen vielmals für dieses großzügige Geschenk..!“
„Edward“, korrigierte ich sie lächelnd und sie errötete wieder.
Das war wirklich eine bezaubernde Eigenschaft an ihr und am liebsten hätte ich jetzt ihre Wangen berührt, aber ich hielt mich zurück.
Ich seufzte leise und reichte dann meine Hand in ihre Richtung.
„Dürfte ich Sie vielleicht um diesen Tanz bitten?“, fragte ich sie und sie sah mit großen Augen zu mir auf.
„Äh.. Also.. das.. das ist wirklich sehr aufmerksam von Ihnen.. Mr.. äh.. Edward aber ich denke nicht, dass es so eine gute Idee wäre…“, flüsterte sie und da sah ich wieder diesen traurigen Ausdruck in ihren Augen.
Es war einfach nicht richtig, dass sie traurig war. Sie verdiente alles Glück in dieser Welt.
„Wieso denken Sie, es wäre keine so gute Idee?“, fragte ich mit gerunzelter Stirn.
Meine Hand hielt ich immer noch in ihre Richtung.
„Ich arbeite gerade…“, murmelte sie und deutete auf ihre Schürze.
„Ich könnte mit Mrs. Matthews reden. Sie wird das bestimmt verstehen…“, versicherte ich ihr lächelnd und Isabella richtete ihren Blick von meinen Augen ab.
„Ich.. Ich kann nicht tanzen…“, gestand sie schließlich und ich konnte ihr ansehen, dass es ihr durchaus unangenehm war.
Ich seufzte leise und lächelte dann.
„Daran wird es sicherlich nicht scheitern…“ Ich griff nach ihrer Hand und sie sah erschrocken zu mir auf.
„Nur für einen Tanz.. Ich bitte Sie… Danach werde ich Sie auch nicht mehr belästigen…“, bemerkte ich, doch innerlich wusste ich, dass mein letzter Satz eine glatte Lüge war.
Mir war bewusst, dass sie die Frau war die ich nie wieder aus meinem Gedächtnis verbannen konnte.
„Edward.. ich…“, wollte sie noch erwidern, doch ich lachte leise und schwebte zusammen mit ihr auf die Tanzfläche.
Ihre Unterlippe zitterte und sie sah sich um, während ich zusammen mit ihr durch den Saal tanzte.
Ich hatte nur Augen für sie, doch einerseits spürte ich auch die Blicke der anderen Leute. Diese waren mir in diesem Moment aber vollkommen egal.
Was einzig und allein zählte, waren sie und ich.
„Sie können doch tanzen“, bemerkte ich mit einem amüsierten Ausdruck im Gesicht und musterte die kleine Falte, die sich auf ihrer Stirn gebildet hatte.
„Ich denke, dass liegt eher daran, dass Sie so gut tanzen können…“, murmelte sie leise und ihre eine Hand legte sich an meine Schulter, während ihre andere mit meiner verschränkt war.
Ich zog sie ein Stückchen näher zu mir heran und wollte sie am liebsten nie wieder loslassen.
„Das liegt ganz alleine im Auge des Betrachters..“, erwiderte ich grinsend und jetzt sah ich auch, wie ihr ein kleines Lächeln über ihr Gesicht huschte.
Sie seufzte leise und senkte ihren Kopf.
„Ich sollte jetzt aber wirklich wieder an die Arbeit…“, flüsterte sie und mein Lächeln verschwand abrupt aus meinem Gesicht.
Ich unterbrach unseren Tanz, ließ ihre Hand aber noch immer nicht los.
„Gewiss.. Ich wollte Sie nicht von der Arbeit abhalten…“, murmelte ich und senkte den Blick.
„Ich danke Ihnen trotzdem für diesen kleinen Tanz…“ Als ich wieder zu ihr sah, strahlte sie so sehr, dass sich mein Lächeln wieder vollkommen automatisch in meinem Gesicht zeigte.
„Ich werde Sie morgen besuchen und Ihnen ein Geschenk als Dankeschön überreichen…“, flüsterte sie mir zu.
Ich wollte sagen, dass es nicht nötig wäre, aber da ich sie so wieder sehen würde, nickte ich lächelnd.
Langsam beugte ich mich zu ihr herunter und küsste ihren Handrücken, was sie sofort wieder erröten ließ.
„Auf Wiedersehen, Edward. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend“, sagte sie schnell und ich gab ihre Hand frei.
„Auf Wiedersehen, Isabella…“ Mir fiel sofort auf, wie viel Leidenschaft in meiner Stimme lag und ich seufzte leise, als sie sich von mir abwandte und wieder zu dem Tisch herüber lief.
Ich sah ihr noch einige Zeit zu, bevor mein Blick schließlich auf Jessica fiel, die mit einem wütenden Gesichtsausdruck zu Isabella sah.
Man konnte deutlich die Eifersucht in ihrem Gesicht sehen, aber solange sie nicht auf Isabella losging war es mir relativ egal.
Ich hatte so oder so nur noch Isabella in meinem Kopf und das würde sich auch nicht ändern.
Jetzt musste ich sie nur noch darum bitten, mit mir auszugehen und das würde ich auch bald tun.
Da war ich mir mehr als nur sicher.
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